Schutzkleidungen

Kontaminationsschutzanzug

Der Kontaminationsschutzanzug verhindert, dass die Körperoberfläche des Trägers mit radioaktivem Staub verunreinigt wird. Vor der Inkorporation (Aufnahme von Stoffen in den Körper über die Atemwege oder den Verdauungstrakt) schützt entweder eine Filtermaske mit Aktivkohlefilter (siehe Bild) oder ein umluftunabhängiges Atemschutzgerät.

Der Anzug schützt den Träger somit im begrenzten Maß vor Alpha- und Betastrahlen, da diese aufgrund ihrer kurzen Reichweite besonders gefährlich sind, wenn sich der Strahler direkt im bzw. am Körper befindet. Gegen Gammastrahlung bietet er keinen Schutz.

Schnittschutzkleidung (nur Hose)

Die Schnittschutzkleidung schützt den Motorsägenführer vor schweren Verletzungen durch die Motorsäge. Zwischen zwei Lagen Textil befinden sich mehrere Schichten aus feinen Fasern. Beim Kontakt mit der Schutzkleidung zerschneidet die Kette den Oberstoff und nimmt diese Fasern auf, die sich um das Antriebsrat der Kettensäge wickeln und diese in Sekundenbruchteilen zum Stillstand bringen.

Schnittschutzkleidung (Hose und Jacke)

Die Schnittschutzkleidung schützt den Motorsägenführer vor schweren Verletzungen durch die Motorsäge. Zwischen zwei Lagen Textil befinden sich mehrere Schichten aus feinen Fasern. Beim Kontakt mit der Schutzkleidung zerschneidet die Kette den Oberstoff und nimmt diese Fasern auf, die sich um das Antriebsrat der Kettensäge wickeln und diese in Sekundenbruchteilen zum Stillstand bringen.

Overgarment

Dieser Schutzanzug wird von den ABC-Zügen der Feuerwehr verwendet. Zusammen mit der Filtermaske schützt er den Träger vor den Tröpfchen und Dämpfen chemischer Haut- und Nervenkampfstoffe, sowie einiger Industriechemikalien. Seine Schutzwirkung beruht auf einer Schicht aus Aktivkohle, die zwischen zwei Lagen aus Baumwolle eingebettet ist. Bei Regen muss er mit einem flüssigkeitsdichten Anzug kombiniert werden, da die Aktivkohle durch die Nässe ihre Schutzwirkung verlieren würde.

Wathose

Die Wathose besteht aus Gummistiefeln und einer Wasserdichten Gummihose, die bis über die Hüften reicht. Um zu verhindern, dass der Träger auf Grund des Auftriebs der Wathose, kopfüber im Wasser schwimmt, wenn er den Boden unter den Füßen verliert, muss eine Schwimmweste getragen werden. Außerdem wird der Feuerwehrmann mit einer Leine, vom Ufer aus gesichert.